Der Digitale Ganztagskongress 2026 bot erneut einen Raum, in dem Ganztagsschule, Wissenschaft und Praxis zusammenkommen. Unser Workshop fand im Rahmen der Online-Fachforen statt – ein bewusst digital gestalteter Ort, der genau das thematisierte, was wir diskutierten: Übergänge, Schnittstellen, Zusammenarbeit im digitalen Ganztag.
Im Zentrum stand das Projekt TOBIS. Es zeigt, wie Schulträger als verbindende Instanzen zwischen Verwaltung, Schule, Politik, Wissenschaft und IT gestärkt werden können. Digitale Übergänge sind dabei nicht nur technische Schnittstellen, sondern kulturelle Kontaktzonen, in denen Verständigung, Verantwortung und Innovation entstehen.
In den Breakout-Sessions arbeiteten die Teilnehmenden mit einer Fallvignette aus dem Ganztag und diskutierten praxisnah:
- welche digitalen Kommunikationsformen Übergänge tatsächlich erleichtern
- wo digitale Prozesse neue Reibungen erzeugen
- welche Strukturen transprofessionellen Teams helfen
- wie digitale Werkzeuge, OEP und OER inklusiv und partizipativ eingesetzt werden können
Alle Ergebnisse wurden live auf einem digitalen Whiteboard gesammelt – ein passender Abschluss für ein Forum, das selbst ein digitaler Übergangsraum war. Der Workshop zeigte: Wenn Ganztagsteams digitale Schnittstellen nicht nur bedienen, sondern gestalten, entsteht ein neues Verständnis von Kooperation. Digitale Übergänge werden dann nicht zur Hürde, sondern zum Motor für eine moderne Ganztagsschule.


