Sie haben beim Auftaktworkshop die Session zu Open Educational Resources (OER) und Open Educational Practices (OEP) verpasst? Oder möchten Sie Ihre Ideen zur Nutzung und Verankerung von OER in der Schulentwicklung gezielt weiterverfolgen? Dann laden wir Sie herzlich ein zum nächsten Online-Austausch im Rahmen des TOBIS-Projekts:
Mittwoch, 12. November 2025
09:00–10:00 Uhr
Zugangsdaten: https://webmeetings.uni-vechta.de/b/rau-82y-cwn-ell (BigBlueButton der Uni Vechta)
Das Online-Meeting greift Themen aus dem Auftaktworkshop gezielt auf und überführt sie in eine strukturierte Weiterarbeit zusammen mit Ihnen. Wenn es gelingt, erste Zielsetzungen, Zuständigkeiten und Zeitfenster zu benennen, ist der Grundstein für tragfähige Partnerschaften gelegt. Wir laden Sie herzlich ein, diesen nächsten Schritt mitzugestalten.
Was genau erwartet Sie?
Als Anschluss an den Auftaktworkshop möchten wir beim Online-Treffen am 12. November erste Projektideen gemeinsam vertiefen. Aus den Diskussionen im September zeichnen sich bereits mehrere konkrete Themenfelder ab, die wir gern aufgreifen – jeweils mit dem Ziel, diese im Rahmen von Research-Practice-Partnerships (RPP) weiterzuentwickeln. Die folgenden Vorschläge dienen als erste Orientierung. Welche Schwerpunkte tatsächlich verfolgt werden, möchten wir im Austausch mit den Teilnehmenden gemeinsam festlegen:
- OER informieren – Info-Material für Schulträger (weiter-)entwickeln
Entwicklung einer OER-Broschüre oder modularen Vorlage, mit der Schulträger Kolleg*innen, Schulleitungen oder Schulen gezielt über offene Bildungsressourcen informieren können, inklusive Ideen zur Evaluation und Weiterverteilung. - OER begleiten – Einzelschulen individuell unterstützen
Erstellung eines Kriterienrasters oder einer Checkliste, mit der schulspezifische Materialien OER-kompatibel überarbeitet werden können – idealerweise gemeinsam mit einer interessierten Schule (z. B. aus dem privaten Schulträgernetzwerk). - OER erlebbar machen – lokale Workshops gestalten
Planung eines praxisnahen OER-Workshops vor Ort, z. B. in Kooperation mit Schulträgern aus dem Netzwerk. Ziel: Einführung in OER, gemeinsame Materialentwicklung oder Aufbau von Multiplikator*innenstrukturen. - OER dokumentieren – Verwaltungswissen teilen
Entwicklung von OER aus Verwaltungssicht, z. B. zu häufigen Fragen wie Ausstattung, IT-Beschaffung oder Datenschutz – als offen lizenzierte Handreichungen für Kolleg*innen in anderen Kommunen.
Was können Ergebnisse des Treffens sein?
Ziel des Treffens ist es, konkrete, bearbeitbare Projektideen zu identifizieren, die im Rahmen von Research-Practice-Partnerships (RPP) gemeinsam weiterentwickelt werden können. Ein mögliches Projekt könnte z.B. darin bestehen, ein gemeinsam verantwortetes Vorhaben zur Information über OER aufzusetzen – mit dem Ziel, Schulen über offene Bildungsressourcen und deren Potenziale für Schulentwicklung zu informieren und anschließend zu erheben, inwieweit OER für die jeweiligen Schulen tatsächlich relevant sind.
In einem solchen Szenario könnte die Forschungsbegleitung z. B. vorhandenes Material systematisch aufbereiten und ein Befragungsinstrument entwickeln. Die Schulträger wiederum würden entscheiden, welches Material weitergegeben wird und wie die Information ihrer Schulen erfolgt. Die Ergebnisse der Befragung würden anschließend durch die Forschungsbegleitung ausgewertet und den Schulträgern zur Verfügung gestellt. Auf Basis dieser strukturierten Erhebung ließe sich – je nach Interessenlage der Schulen und Schulträger – gemeinsam überlegen, welche nächsten Schritte sinnvoll sind, z. B. Materialentwicklung, interne Fortbildungen oder regionale Austauschformate.
Ein erster Erfolg wäre bereits dann erreicht, wenn sich im Rahmen des Online-Meetings eine interessierte Gruppe auf eine gemeinsame Zielsetzung, eine grobe zeitliche Planung und ein persönliches Commitment verständigt. Ziel ist es, konkrete Partnerschaften zwischen Forschung und Praxis auf den Weg zu bringen, als Ausgangspunkt für tragfähige Kooperationen im Sinne von Research-Practice-Partnerships. Das TOBIS-Projektteam freut sich auf Ihre Ideen und auf den gemeinsamen Start in eine praxisnahe Zusammenarbeit.


